Chelattherapie

Hintergrund, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen

Was bedeutet Chelattherapie?

Der Begriff Chelat stammt vom griechischen Wort chēlē und bedeutet Krebsschere oder Klaue. Das Bild beschreibt sehr anschaulich, wie ein Chelatbildner ein Metallion über mehrere Bindungsstellen umgreift und dabei eine stabile Verbindung bildet.

Bei der Chelattherapie werden Substanzen eingesetzt, die bestimmte Metallionen binden können. Je nach Chelatbildner und Metall entsteht dabei ein stabiler Komplex. Die gebundenen Stoffe können anschließend über die körpereigenen Ausscheidungswege ausgeschieden werden.

Welche Metalle können eine Rolle spielen?

Bei der Chelattherapie geht es vor allem um Metalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium und Arsen. Je nach Metall kommen unterschiedliche Chelatbildner zum Einsatz.

Welche Substanz geeignet ist und wie die Therapie gestaltet wird, hängt von der jeweiligen Ausgangssituation und der vorhandenen Belastung ab.

Wann wird Chelattherapie eingesetzt?

Ein wichtiger Einsatzbereich sind Schwermetallbelastungen. Dabei steht das jeweilige Metall mit seinen Eigenschaften und seiner möglichen Belastung im Mittelpunkt.

Ein weiterer Bereich, in dem die Chelattherapie eingesetzt wird, sind arteriosklerotische Gefäßveränderungen. Auch dieser Anwendungsbereich wurde in meiner Weiterbildung ausführlich behandelt.

Die Diagnostik gehört dazu

Vor einer Chelattherapie steht für mich eine sorgfältige Diagnostik. Dazu gehört zunächst eine Stuhluntersuchung und ein Test auf Leaky Gut. Ist der Darm nicht in Ordnung wird zumindest antherapiert, bevor es zu einer Chelattherapie kommt. Der erste Therapietag besteht dann aus einem Belastungstest. Dabei wird untersucht, wie der Körper auf einen Chelatbildner reagiert und ob eine Ausscheidung der gebundenen Metalle über den Urin erfolgt.

Die Vorbereitung des Körpers ist das A und O für eine intravenöse Ausleitung. Ohne funktionierenden Säure-Basen-Haushalt kann Ausleitung wenn überhaupt nur bedingt stattfinden. Für mich zur Therapie zählt daher auch eine Überprüfung des Säure-Basen-Haushalts und eventuell eine Basenkur. Die an den Ausscheidungsvorgängen beteiligten Organe werden je nach Bedarf durch eine Ausleitungskur vorbereitet oder begleitet.

Je nach Ausgangssituation kann deshalb zunächst eine Kombination aus Basenkonzept und Ausleitung sinnvoll sein.

Wo liegen die Grenzen?

Die Chelattherapie ist eine gezielte Methode zur Bindung bestimmter Metalle. Welcher Chelatbildner eingesetzt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Metall und der individuellen Ausgangssituation.

Eine sorgfältige Auswahl, eine entsprechende Vorbereitung und die Kontrolle der Ausscheidung sind deshalb wichtige Bestandteile der Therapie. Auch die individuelle Verträglichkeit spielt bei der Planung eine wichtige Rolle.

Chelattherapie in meiner Praxis

Für mich ist die Chelattherapie eine weitere Form der Entgiftungsmöglichkeit und erweitert damit mein Therapiespektrum. Im Rahmen einer Weiterbildung zur Chelattherapie habe ich die abschließende Prüfung erfolgreich bestanden und das entsprechende Zertifikat erhalten. Damit kann ich die Chelatausleitung ab sofort als weitere Ergänzung meiner Ausleitungstherapie in meiner Praxis anbieten.

Die Chelatausleitung kann ab sofort in meiner Praxis gebucht werden. Ich lade Sie herzlich ein, sich persönlich über diese Möglichkeit zu informieren und gemeinsam zu schauen, ob diese Form der Ausleitung zu Ihrer individuellen Situation passt. Nutzen Sie gerne meine Online-Terminbuchung für ein Beratungsgespräch.

Herzlichst Ihre Ute Micko
Heilpraktikerin und Ernährungswissenschaftlerin

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